Informationen zur Lage und Region
Chile Chico - der Kleine Norden, auch 4. Region genannt, liegt nur 500 km nördlich von Santiago. Dreimal täglich landen in La Serena, dem renomierten Kur -und Badeort am Pazifik, Flugzeuge aus Santiago (Flugzeit 55 Minuten). Die 4.Region hat etwa die Größe Hollands, hier leben 280 000 Menschen. Rund 450 Küstenkilometer hat dieses Gebiet und endlose Andenlandschaften, deren Gipfel fast 5000 m Höhe erreichen.

Die Täler sind enorm fruchtbar, deshalb ist dieses Gebiet der chilenische Hauptproduzent für Weintrauben, Zitrusfrüchte, Feigen, Nüsse und Avocado - diese Produkte werden weltweit exportiert. Bezugs Sicherheit ist hier die Welt in Ordnung, das zeigt auch die Auch bezugs Sicherheit ist hier die Welt noch in Ordnung, wie die
Besucherstatistik der Lodge zeigt: über 65% der Besucher sind weiblich, davon reisen
viele Frauen allein.
Weltweit bekannt aus Nordchile ist der Begriff Pisco, ein klarer natürlicher Weinbrand, der aus den Trauben der hiesigen sonnigen Weingärten gewonnen wird. Dann, wenn Herbst und Winter auf der Nordhalbkugel ist, beginnt hier im milden, trockenen Klima von September bis Mai die Hauptreisezeit. Der blaue Pazifik mit seinen versteckten Fischerdörfern oder kleinen Orten in den wilden Anden, gehören genauso in die Region, wie einsame Täler, unendliche Bergpfade und die Stille der Anden, über die Kondore kreisen. Ein bekannter Erholungsort ist Pisco de Elqui, in dem gleichnamigen Tal. Genau "daneben", nur 15 km Luftlinie westlich, liegt das Tal Rio Hurtado und die Lodge.

In diesem grünen Tal, nur 120 Reitminuten von der Lodge Los Andes entfernt, liegt auf dem historischen Inka - Trail einer der besterhaltenen Indianerzeremonieplätze Nordchiles. Über 40 Felsmalereien sind die letzten Zeugen der uralten Indianerkultur der Diaguitas. Sie besaßen Goldminen, die später auch die Inkas in das Hurtado-Tal hier im Norden Chiles lockten. Mit ihnen kam das Bewässerungssystem, ein Kanallabyrinth, welches sich auch die Spanier ab dem 16. Jahrhundert zu Nutze machten, und von dem heute noch die Bauern profitieren.
Die Spanier folgten dem alten Handelsweg der Inka, als Inkatrail bekannt, dem Rio Hurtado flußaufwärts und weiter über die Anden.Sie tauften den Pass "Linia Santa Rosa" und heute noch, wie vor hunderten von Jahren, ziehen tausende Tiere mit ihren Hirten auf diesem Pfad von Chile zu den Sommerweiden nach Argentinien. Die Gemeinde Hurtado hat nur knappe 250 km Autowege, aber tausend km lange Viehtrails, auf denen die Einheimischen - wie auch die Gäste - auf den Rücken der Pferde unterwegs sind.
Natürlich, und das ist schön, hat sich neben dem traditionellen Leben auch viel geändert: Krankenstationen, Schulen, Gemeindehäuser, Renovierung der Dörfer und die demokratische Entwicklung reflektieren das "neue Chile".

So finden Besucher in dieser 4. Region Chiles eine Mischung aus einer alten chilenischen Kultur und den Lebensideen des neuen Jahrtausends vor. Die gastfreundlichen Menschen, denen man hier begegnet, sind Kleinbauern, Hirten, Handwerker und Viehzüchter. Sie leben in kleinen Dörfern, umgeben von den riesigen, bunten Bergmassiven, den Halbwüstenlandschaften, der weiten Sierra und den Steppen. Über 310 Tage im Jahr strahlt der blaue Himmel. Die
glasklare und absolut saubere Luft wirkt wie ein Magnet auf die
Astronomen - deshalb stehen hier auch die bekanntesten Sternwarten
der europäischen Gemeinschaft, der USA und Kanada. Unter diesem
faszinierenden Sternenzelt der Andenregion kann man in seinem
Urlaub auf eine schöne Entdeckungsreise ins Universum gehen!

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